10 Jahre Frequency. 9 Jahre Regen, Schlamm und Dreck. Im 10. Jahr dann ganz plötzlich herrlichstes Festivalwetter, kein Tropfen Regen, nicht zu warm nicht zu kalt. Die gelbe Sau den ganzen Tag sichtbar. Toll
Tag 1 – Ø ca. 25 °C, leicht bewölkt, staubig
Nach längerem Hin- und Her beschlossen wir, uns erst am Donnerstag in der Früh (schon 1. Spieltag) auf den Weg zu machen. Entgegen allen Erwartungen war alles sehr stressfrei. Keinen Meter Stau, toller Parkplatz, gleich beim Shuttlebus. Shuttlebus gleich da, kein Stau bei der Bandausgabe und so kams, dass wir 15 Minuten nach dem Aussteigen aus dem Auto auch schon unser Zelt aufstellen konnten. Unter der Brücke. Denn da konnte man morgens gleich viel länger schlafen, wenn die Sonne nicht schon in der Früh das Zelt heizt
– Scheinbar nicht recht beliebter Zeltplatz, da noch relativ gut was frei war, aber ich werd wohl mein Zelt nächstes Jahr wieder genau dorthin parken.
Als das Zelt stand haben wir uns auch gleich wieder auf den Weg gemacht und um 13:30 waren wir auch schon bei der Green Stage (die “kleine” Bühne) und warteten auf Get Well Soon. Dananch gings weiter mit Mumford and Sons, The Gaslight Anthem und dann weiter auf die Race Stage (die “große” Bühne) zu White Lies, am Weg zum Zeltplatz haben wir noch kurz bei Bad Religion vorbegeschaut. Im Zelt wieder angekommen gabs mal ein kleines Schläfchen für die alte Frau
Erholt gings dann zu MUSE. Toll. Wie erwartet. Guter Sound, viel Bass, Licht & Laser, Ballons…
Später im Zelt “durften” wir noch einem katholischen Mädchenchor lauschen, die meinten mitten in der Nacht nach diversen Abba Songs, Musical Hits, Kinderlieder auch noch Vater Unser zum Besten geben zu müssen.
Tag 2 – Ø ca. 28 °C, kaum bewölkt, staubig
Gut ausgeschlafen und nach einem Frühstück auch gestärkt gings in die 2. Runde. Start um 15h mit Portugal, the Man. Dann wieder zurück zum Zelt, da wir am Vortag den ach so toll angepriesenen Uncle-Emma-Laden nicht finden konnten (sowie scheinbar alle anderen – ich bin immer noch der Meinung, dass es den einfach gar nicht gab) Fußmarsch zum nächsten Supermarkt um uns Vitaminnachschub in Form frischer Nektarinen und Wasser zu besorgen.
Weiter gings dann wieder auf der großen Bühne mit Madsen und den Klaxons, beide eigentlich überraschend sehenswert.
Nach einem Päuschen gings zur Green Stage und We Are Scientists und Tocotronic. Bei letzteren sind wir allerdings schon nach 2 Songs wieder geflüchtet. Zu intelektuelle Musik
Ich hatte ja meinem Schatz einen Besuch im Nightpark versprochen. Dazu nur kurz: Musik (für mich zumindest): beschissen nicht gut – Organisation: beschissen unzufriedenstellend- Stimmung: beschissen nicht sehr toll
Das einzig Gute am Nightpark war, dass unser Auto gleich bei dem Gelände stand und ich nichts getrunken hatte, das Auto nahm und gleich zum Parkplatz um die Ecke unseres Zeltplatzes fuhr. Somit ersparten wir uns zumindest den Weg mit dem Shuttlebus bei der Abreise.
Tag 3 – Ø ca. 39 °C, wolkenlos, staubig
Samstag stand ganz im Zeichen von 30 Seconds to Mars. Um ca. 15h gabs großes Echelon (Streetteam) Treffen. Altbekannte Gesichter, ein paar neue Gesichter. Schön zu sehn wie die Familie wächst. Und noch schöner fand ich, dass man sogar mehr Leute mit Mars Shirts als mit Toten Hosen Shirts sah. Dank GoTV erlangen unsere Jungs nun endlich langsam auch bei uns den Bekanntheitsgrad, den sie verdienen.
Bei Archive um 17.10 begaben wir uns in den inneren Bereich der vorderen Wavebreakers. Die meisten unserer Gruppe stürmten nach vorn, wobei ich nach meinem Fast-Kollaps in Zürich lieber im hinteren Bereich blieb. Danach gabs dann Zoot Woman auf die Ohren (wieder besser, als vorgestellt) und um 19:50 gabs dann ENDLICH Mars! Leider wars auch eine Stunde später schon wieder vorbei, ich hätt gern noch ein paar Nummern mehr gehört, aber es war halt einfach ein Festivalkonzert und wir wussten ja vorher, was uns erwartet.
Dehydriert gings dann gleich zum ersten Getränkestand. Billy Talent haben wir dann eher nebenbei ein wenig gehört.
Ausgeruht gings wieder rüber zur Green Stage zu Fettes Brot. War ein guter Abschluss eines tollen Wochenendes, denn danach gings direkt zum Auto und ab in die Heimat, denn ich musste ja heute um 15h schon wieder arbeiten. Ohne Stimme, denn die ist weg.
Die Fotos werd ich morgen Abend wohl aussortieren und hochladen, dann gibt’s auch noch was zu sehn
Amore.